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Waschmaschine pflegen: 10 Tipps für lange Lebensdauer

Eine Waschmaschine hält im Durchschnitt 8 bis 12 Jahre. Mit der richtigen Pflege können Sie diese Lebensdauer deutlich verlängern und teure Reparaturen vermeiden. Hier sind 10 bewährte Tipps.

1. Regelmäßig Kochwäsche laufen lassen

Einmal im Monat sollten Sie ein Programm bei 90 Grad ohne Wäsche durchlaufen lassen. Das tötet Bakterien und löst Fett- und Waschmittelreste, die sich in der Maschine ablagern. Ein Schuss Zitronensäure oder Essig verstärkt den Reinigungseffekt.

2. Türdichtung nach jedem Waschgang abwischen

In den Falten der Türmanschette sammeln sich Wasser, Haare und Schmutz. Wischen Sie die Dichtung nach jedem Waschgang mit einem trockenen Tuch ab. So verhindern Sie Schimmelbildung und unangenehme Gerüche.

3. Waschmittelfach regelmäßig reinigen

Nehmen Sie die Einspülkammer alle zwei Wochen heraus und reinigen Sie sie unter fließendem Wasser. Achten Sie auch auf die Einschubschächte, in denen sich Waschmittelreste festsetzen können.

4. Flusensieb alle 4 bis 6 Wochen reinigen

Das Flusensieb fängt Fremdkörper ab und verhindert, dass die Laugenpumpe verstopft. Wenn Sie es regelmäßig reinigen, beugen Sie Problemen beim Abpumpen vor. Legen Sie ein Handtuch unter, bevor Sie das Sieb öffnen.

5. Tür und Fach nach dem Waschen offen lassen

Restfeuchtigkeit ist der Hauptgrund für üble Gerüche aus der Waschmaschine. Lassen Sie nach jedem Waschgang die Tür und das Waschmittelfach einen Spalt offen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

6. Waschmittel richtig dosieren

Zu viel Waschmittel hinterlässt Rückstände in Trommel, Schläuchen und Dichtungen. Diese Rückstände sind Nährboden für Bakterien und können Teile der Maschine verkleben. Orientieren Sie sich an der Dosierempfehlung des Herstellers und berücksichtigen Sie die Wasserhärte.

7. Maschine waagerecht aufstellen

Eine schief stehende Waschmaschine vibriert stärker und belastet Lager und Stoßdämpfer übermäßig. Prüfen Sie mit einer Wasserwaage, ob die Maschine gerade steht, und korrigieren Sie die Höhe über die verstellbaren Füße. Fehlstellungen können dazu führen, dass die Maschine nicht mehr richtig schleudert.

8. Zulaufschlauch und Aqua-Stop prüfen

Kontrollieren Sie den Zulaufschlauch mindestens einmal im Jahr auf Risse, Knicke oder poröse Stellen. Ein geplatzter Schlauch kann zu erheblichen Wasserschäden führen. Tauschen Sie den Schlauch alle 5 Jahre vorsorglich aus. Mehr dazu in unserem Ratgeber Waschmaschine läuft aus.

9. Nicht überladen

Überladen Sie die Trommel nicht. Zu viel Wäsche belastet Lager, Motor und Antriebsriemen. Außerdem wird die Wäsche nicht richtig sauber, und es bleibt Waschmittel in den Textilien zurück. Nutzen Sie etwa drei Viertel des Trommelvolumens als Richtwert.

10. Entkalken bei hartem Wasser

In Regionen mit hartem Wasser (über 14 Grad deutscher Härte) sollten Sie regelmäßig entkalken. Kalk setzt sich auf der Heizung ab und erhöht den Stromverbrauch. Verwenden Sie Zitronensäure oder spezielle Entkalker, aber keinen Essig bei Gummidichtungen.

Wann zum Techniker?

Wenn trotz guter Pflege Probleme auftreten, zum Beispiel ungewöhnliche Geräusche, Fehlercodes oder nachlassende Waschleistung, sollten Sie einen Fachmann hinzuziehen. Frühzeitige Diagnose verhindert größere Schäden. Informieren Sie sich auch über die typische Lebensdauer von Hausgeräten. Spezialisierte Hilfe bietet auch Waschmaschinen-Doktor.

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